What if.

Naja eigentlich wollen wir die Welt besser machen, als sie jetzt ist.

Wie ich das machen würde?

Mhmm…. Stell dir vor, jeder hätte Überall Zugang zu unbegrenzten virtuellen Strukturen.

Das würde bedingen, dass Menschen weniger Platz brauchen. Weil das Virtuelle ein räumliches Ventil ist. Und ein Verbindungsmittel. Aber dazu später. Ich meine allein YouTube: da merkt man gar nicht, wie die Zeit verfliegt. Und jetzt, während Corona, ging’s ja auch gut, alles von zu Hause aus zu machen.

Also nehmen wir mal an, der Mensch braucht weniger Platz. Dann müssten ja auch keine neuen Flächen zum bebauen ausgewiesen werden. Ich finde es wichtiger, dass diese Flächen der unberührten Natur überlassen oder zur naturnahen Nutzung (Erholung, Park, Landwirtschaft, etc.) des Menschen genutzt werden.

Wenn man keine neuen Flächen mehr ausweisen muss können auch die, die wollen sich kein neues haus mehr leisten und müssen sich somit in die bereits vorhandene Wohnstruktur integrieren.

Um eine soziale Durchmischung zu erreichen und um möglichst viel Raum zu sparen muss man daher unterschiedliche Wohnungsgrößen anbieten. Also wenn sich eine Familienkonstellation verkleinert möglichst direkt die Wohnung verändert, also geteilt wird oder eine passende Wohnung in der Nähe gesucht und dorthin umgezogen wird. Weg vom Haus Gedanke hin zu dem Besitz von Wohnungen.

Gemeinden, die nicht mehr funktionieren sollten in große, fluoreszierende Gemeinden aufgenommen (eingegliedert?) werden. Somit hat man mehr menschenleeren Raum. Die übriggebliebenen Materialien von den Häusern können wiederverwertet werden. Keinen Abfall produzieren!!! Und wenn alle auf größeren Häufen leben ist es einfacher alle gegen die Klimafolgen zu schützen und resistenter zu bauen. Und gleichzeitig möglichst viel Fläche der Natur zurückzugeben, sodass sie sich regenerieren kann.

Das kriegen wir hin, indem wir alle möglichen Materialien wiederverwenden und keine neuen, nicht nachwachsenden Rohstoffe verbrauchen. Das beinhaltet eine kommunale Bereitstellung von allerlei Objekten und Werkzeugen wie Waschmaschinen oder auch Akkuschraubern. Natürlich zählt da auch der Raum dazu, der weniger wird pro Person, wenn er von vielen benutz wird. Aber es braucht schon eine verantwortliche Person, die dafür sorgt, dass alles bei Ordnung bleibt. Innen wie außen! (in den kommunalen Naturflächen)
Und Baumaterialien über ihre Lebensdauer verwenden. In Zusammenhang mit nachwachsenden Materialien, um sie möglichst energiesparend zu machen. Weil bei Baumaterialien ist der größte Teil nicht recyclebarer Abfall.

Um das radikal möglich zu machen und um Traditionen zu bewahren muss man das ausführlichst Dokumentieren und Archivieren. Also Landschaften, Bauwerke, Materialien, Dinge und Lebensumstände!

Natürlich dürfen wir auch Autos nicht weiter verwenden! Aber das Zugsystem funktioniert ja genauso wenig. Man braucht also ein System, bei dem der Energieverbrauch nicht an den Einzelnen gebunden ist, möglichst energiesparend ist aber trotzdem die Möglichkeit bietet, große (Mengen an) Gegenstände(n) zu transportieren. Super wäre auch noch, wenn man die Fläche, die man momentan für Straßen braucht, für etwas anderes nutzt.
Lastentransporte werden ja jetzt schon unterirdisch geplant. Jedoch stellt sich die Frage was energieeffizienter ist: Das man zu den Verkaufsmöglichkeiten geht, oder sie zu einem kommen?

Ich nehme an, die Distanz, die wir zurücklegen, muss kleiner werden. Alles andere kann man ja auch über das digitale erleben. Die Vorzüge der Globalisierung werden nicht verloren gehen. (solange das Internet uneingeschränkt für alle zugänglich ist. Was China macht, geht gar nicht!)

Ich bin dafür, dass wir die Distanz, die ein Mensch im Alltag zurücklegen muss auf 4km beschränkt wird. Dass er da alles hat, was er braucht und der Arbeitsplatz kann ja auch -zumindest in Gemeinden- ein gemeinschaftlicher Raum sein und die Unternehmensstruktur ist digital. Man hat sozusagen trotzdem seinen Arbeitsplatz aber der ist halt nur 5 min von der Wohnung entfernt.

Das ist der Zugehörigkeitsbereich von kleinen Kommunen, der nächste Schritt wären dann Wahlbereiche von 8-15 Mio. Menschen, das seien die Optimalen Bedingungen um noch zu fühlen als würde eine Wahl etwas bringen. Ländergrenzen existieren nicht mehr. Und danach naja wir sind halt alle Weltbürger. Erdlinge. Wir sollen ja schließlich groß denken :).