Anja Bierwirth & Henning Wilts

Anja Bierwirth

Ausbildung / Studium

  • Masterstudiengang Umweltwissenschaften, FernUniversität Hagen
  • Studium der Architektur (FH) in Bremen und Köln
  • Ausbildung zur Tischlerin

Beruflicher Werdegang

  • Seit 2014 Projektleiterin am Wuppertal Institut
  • 2010 – 2014 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Wuppertal Institut
  • 2009 – 2010 Wissenschaftliche Assistentin am Wuppertal Institut
  • 2008 – 2009 Wissenschaftliche Hilfskraft am Wuppertal Institut
  • 2005 – 2008 freiberuflich tätig in der Umweltbildung
  • 2004 – 2005 Anstellung als Architektin

Dissertationsvorhaben

  • Gebaute Suffizienz – Zwischen Selbstverwirklichung und Zwang

Arbeitsschwerpunkte

  • Kommunale Energie- und Klimaschutzpolitik
  • Gebäudeenergieeffizienz und -suffizienz
  • Nachhaltige Stadtentwicklung

Arbeiten:

 „Almost best friends: sufficiency and efficiency. Can sufficiency maximise efficiency gains in buildings?“

Themen des Textes:

  • Ist mehr Wohnraum gleichzusetzen mit mehr Komfort?
    • Das Aufzeigen verschiedener Wohnkonzepte die „gutes Wohnen“ mit weniger Platz verbinden sollen, einer „Gebäudetypologie der Suffizienz“
    • In wie weit diese Wohnkonzepte zu weniger Emissionen und geringerem Energieverbrauch führen

„Näher“ – „Öffentlicher“ – „Agiler“ Eckpfeiler einer resilienten post-Corona Stadt

Themen des Textes

Immer deutlicher zeichnet sich ab, dass die Corona-Krise eine Zeitenwende markiert –

politisch, wirtschaftlich, gesellschaftlich, sozial und individuell. Auch die Zukunft der

Städte und ihrer Lebensbezüge zum Umland gilt es neu zu denken. Lokal und vor Ort

werden die Konsequenzen aus der Krise plastisch und konkret. Die „Post-Corona-Stadt“

wird „näher“, „öffentlicher“ und „agiler“ sein und kann Impulse für eine „Post-Corona-

Welt“ geben – sozialer, grüner, vielfältiger. Der vorliegende Beitrag zeigt die Eckpunkte

der Post-Corona-Stadt auf.

Henning Wilts

Ausbildung / Studium

  • Studium der Volkswirtschaftslehre soz. Ausrichtung an der Universität zu Köln
  • Promotion zum Dr. rer. pol. an der TU Darmstadt, Institut IWAR

Beruflicher Werdegang

  • Seit August 2018 Leiter der Abteilung Kreislaufwirtschaft am Wuppertal Institut
  • 2016 – Juli 2018 Leiter des Forschungsbereichs Kreislaufwirtschaft am Wuppertal Institut
  • 2015 Kommissarischer Leiter der Forschungsgruppe Stoffströme und Ressourcenmanagement am Wuppertal Institut
  • 2012 – 2014 Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Wuppertal Institut, Forschungsgruppe Stoffströme und Ressourcenmanagement
  • 2010 – 2012 Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der TU Darmstadt, Institut IWAR, Fachbereich Raum- und Infrastrukturplanung
  • 2009 – 2010 Wissenschaftlicher Assistent am Wuppertal Institut, Forschungsgruppe Stoffströme und Ressourcenmanagement
  • 2005 – 2007 Geschäftsführer eines Projektträgers für Bürgerbeteiligungsprozesse, Citizen Consult GmbH, Wuppertal

Arbeitsschwerpunkte

  • Transformationsprozesse zur Kreislaufwirtschaft
  • Ökonomie der Abfallvermeidung
  • Umweltbewertung von Abfallvermeidungsmaßnahmen
  • Ressourceneffizienz

Lehraufträge

  • Seit 2014 Resource Economics, Masterstudiengang International Economics. Schumpeter School, Bergische Universität Wuppertal
  • 2013 Sustainable Infrastructures, International course Urbanus Mundus, TU Darmstadt
  • 2010 – 2012 Urban and Regional Environmental Planning, Masterstudiengang Spatial and Infrastructure Planning, TU Darmstadt

Mitgliedschaften

  • Mitglied des Nachhaltigkeitsbeirats der Interseroh AG
  • Expertenliste des European Topic Center Waste and Materials in a Green Economy
  • List of Academic Experts des Science and Technology Options Assessment (STOA) Komitees des Europaparlamentes
  • Mitglied des Advisory Boards der Julius Bär Stiftung

Gutachtertätigkeiten

  • Mitglied des Editorial Advisory Boards “Waste and Resource Management”
  • Mitglied des Beirats der Zeitschrift “Müll und Abfall”
  • Reviewtätigkeiten u. a. für das Journal of Cleaner Production, Journal of Industrial Ecology, Recycling
  • Gutachtertätigkeiten u. a. für die OECD, GIZ und OVAM (Flandern)

Arbeiten:

Reduzierung des Ressourcenverbrauchs bzw. ökologischen Fußabdrucks Deutschlands bei der Umsetzung der Agenda 2030 (Hintergrundpapier)

  • Dieses Hintergrundpapier beschreibt Entwicklungspfade, wie Deutschland zu einer Gesellschaft werden kann, in der die Bürgerinnen und Bürger bei hoher Lebensqualität ressourcenleicht leben können.

POLFREE

  • Politikoptionen für eine ressourceneffiziente Wirtschaft Wie und mit welchen Instrumenten kann ein EU-weiter und letztlich internationaler Transformationsprozess angestoßen und langfristig tragfähig werden?

Künstliche Intelligenz in der Siedlungsabfallsortierung als Wegbereiter der Kreislaufwirtschaft

gemeinsame Projekte von Anja Bierwirth und Henning Wilts

Demografische Entwicklung in Stadtregionen mit angespannten Wohnungsmärkten

  • Das Projekt DemRess II nimmt wachsende Städte in den Fokus und untersucht dabei das Zusammenspiel zwischen Ressourcenverbrauch und demografischem Wandel.