Wem glauben? Wer ist der Feind? *updated*

Der Klimaaktivismus nimmt neue Ausmaße an.

Zurecht.

An manchen Stellen der Erde ist wortwörtlich die Hölle los: Ökosysteme kollabieren, Menschen führen die Emissionen weiter fort und so weiter. Die Statistiken erdrücken uns; logischerweise üben die Klimaaktivisten größeren Druck aus. Jedoch ist es zu kurz gedacht den “Klimawandel” an akuten Stellen zu bekämpfen bzw. die Klimasünder an den Pranger zu stellen und zu verurteilen. Es wäre sinnbildlich gesagt so als würde man bei Kopfschmerzen Aspirin zu sich nehmen, um den akuten Schmerz zu mindern. Der Schmerz verschwindet, die Ursachen dafür sind jedoch nicht ermittelt worden geschweige denn beseitigt.

Ausgehend davon würd ich die Ursachen für den Klimawandel dingfest machen. “Klima”, wie Latour beschreibt, als materielle Umgebung, in der Menschen leben. Konkret gesagt muss man die Armut bekämpfen, um im weiteren Sinne das Klima im gängigen Sinne zu retten.

Mein klares Statement an der Stelle ist es den einen Prozent der reichsten Menschen zur Zwangsenteignung zu drängen.

Die Argumente dafür liegen auf der Hand. Sie besitzen die Ressourcen, um die “Klimarettung” zu mobilisieren und zu verwirklichen. Es ist meiner Meinung nach lächerlich das einfache Volk mit CO2-Steuern weiterhin zu belasten, damit bewirkt man auf jeden Fall keine Begeisterung und Motivation, den “Klimawandel” zu stoppen und “die Lebensgrundlage der nächsten Generation” zu sichern.

Weiter gedacht muss es heißen, dass man die Kluft zwischen arm und reich minimiert. Das heißt, dass privilegierte Gesellschaften wie unsere einen down-grade erfahren sollen, damit die ärmsten der armen ein upgrade erfahren – ganz naiv und vereinfacht formuliert. Das wäre kommunistisch gedacht die Lösung, um Armut und im ferneren Sinne die Klimaerwärmung zu verhindern und rückgängig zu machen – sofern möglich.

Ferner gedacht soll die aufmerksam auf GAIA gelenkt werden; die Religion um GAIA, statt auf den volksmündigen Klimawandel, der mittlerweile sowieso politische Zwecke verfolgt und den eigentlichen Gedanken zweckentfremdet. Die neue Religion der neuen Zeit, wo das Wirtschaftssystem eine neue Konfrontation mit dem System Erde erfährt, soll jeden einzelnen dazu aufrufen, die weltweiten Emotionen nachhaltig zu verbessern. Den Klimawandel kann man als Symptom interpretieren für die wachsende globale Ausbeutung der Menschen untereinander. So formuliert kann man die Umstände in den “Entwicklungsländern” zusammenfassen, deren Böden von den Industrieländern verwüstet und zugefüllt werden.

So schlimm das Leid und die Emotionen in den genannten Gebieten sein kann, so stark reagiert auch das Wetter, das weiteres Leid und Unheil anrichten kann und das nicht nach entspanntem BBQ- Wetter aussieht.

Konkret bedeutet das – naiv und primitiv formuliert – mit allen Erdverbundenen zu agieren und sie mit dem Glauben im Idealfall zu legieren. Die Religion fordert dazu auf Zeit für GAIA zu investieren, Zeit für gemeinnützige und gute Taten zu investieren, um im Endeffekt die Emotionen sowie das Klima weltweit zu verbessern.

Man lügt sich nur selbst an, wenn man das göttliche GAIA retten will aber die Armut nicht im Blick hat, die womöglich auf den ersten Blick nichts damit zu tun hat. Es gilt, Blasphemie jeder Art zu vermeiden und wieder zwischenmenschlich und primitiv zu handeln. Das soll auch wieder als Anspielung auf die “1% – Leute” verstanden werden.

Die letzte Frage stellt sich jedoch zwangsweise, wie man eine Religion in der großen weiten Welt durchsetzen kann. Wird sie zu einer Sekte? Muss man dafür Menschen töten, die der Religion entgegenwirken?